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der physischen Astronomie (durch das aufgefundeneSatelliten-System des Jupiter und die Phasen der Venus)bekräftigt und erweitert, haben die Grundansichten des Co-pernicus der theoretischen Astronomie Wege vorge-zeichnet, die zu sicherem Ziele fuhren mußten, ja zur Lösung vonProblemen anregten, welche die Vervollkommnung des analy-tischen Calcüls nothwendig machten. So wie Georg Peur-bach und Regiomontanus (Johann Müller aus Königsbergin Franken) wohlthätig einwirken auf Copernicus und seineSchüler Rhäticus, Reinhold und Möstlin, so wirken diese,wenn gleich der Zeit nach getrennter, auf die Arbeiten vonKepler, Galilei und Newton. Dies ist die ideelle Verket-tung zwischen dem sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert;und man kann die erweiterte astronomische Weltansicht indiesem nicht schildern, ohne die Anregungen zu berühren,welche aus jenem überströmen.
Es ist eine irrige und leider! noch in neuerer Zeit^sehr verbreitete Meinung, daß Copernicus aus Furchtsam-keit und in der Besorgniß priesterlicher Verfolgung die pla-netarische Bewegung der Erde und die Stellung der Sonneim Centrum des ganzen Planetensystems als eine bloßeHypothese vorgetragen habe, welche den astronomischenZweck erfülle die Bahn der Himmelskörper bequem der Rech-nung zu unterwerfen, „aber weder wahr, noch auch nurwahrscheinlich zu sein brauche". Allerdings liest man dieseseltsamen Worte ^ in dem anonymen Vorbericht, mit demdes Copernicus Werk anhebt und der clo ll^potkesikusKusus operis überschrieben ist; sie enthalten aber Aeuße-rungen, welche, dein Copernicus ganz fremd, in gerademWiderspruch mit seiner Zueignung an den Pabst Paul i'i
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