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telescopischen Sehens eine Macht verliehen wurde, derenGrenze noch lange nicht erreicht ist, die aber schon in ihremersten schwachen Anfange, bei einer kaum 32maligen Linear-Vergrößerung^ der Fernröhre in die bis dahin uneröffnetenTiefen des Weltraums drang. Die genaue Kenntniß vielerHimmelskörper, welche zu unserem Sonnensystem gehören,die ewigen Gesetze, nach denen sie in ihren Bahnen kreisen,die vervollkommnete Einsicht in den wahren Weltbau sinddas Charakteristische der Epoche, die wir hier zu schildernversuchen. Was diese Epoche hervorgebracht, bestimmt gleich-sam die Hauptumrisse von dem großen Natur bilde desKosmos; es fügt den neu erkannten Inhalt der Him-mels räume, wenigstens in einer Planetengruppe sinniggeordnet, dem früher durchforschten Inhalt der tellurische nRäume hinzu. Nach allgemeinen Ansichten strebend, be-gnügen wir uns, hier nur die wichtigsten Objecte derastronomischen Arbeiten des 17ten Jahrhunderts zu nen-nen. Wir weisen zugleich aus den Einfluß hin, welchendiese auf eine kräftige Anregung zu großen und unerwar-teten mathematischen Entdeckungen wie zu der mehr um-fassenden, erhabneren Anschauung des Welk ganzen ausge-übt haben.
Es ist bereits früher erwähnt worden, wie das Zeit-alter von Columbus, Gama und Magellan, das der nau-tischen Unternehmungen, verhängnißvoll mit großen Ereig-nissen, mit dem Erwachen religiöser Denkfreiheit, mit derEntWickelung eines edleren Kunstsinnes und der Verbreitungdes copernicanischen Weltsystems zusammentraf. NicolauöCopernicus (in zwei noch vorhandenen Briefen nennt ersich Koppernik) hatte bereits sein Liftes Lebensjahr