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2 (1847)
Entstehung
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innere Kraft, nicht durch äußere Begebenheiten angeregt,im Laufe des siebzehnten Jahrhunderts gemacht hat. DieGesetze des Falles der Körper und der Planetenbewegungwerden erkannt. Der Druck der Luft, die Fortpflanzungdes Lichts, seine Brechung und Polarisation werden erforscht.Die mathematische Naturlehre wird geschaffen und auf festeGrundpfeiler gestützt. Die Erfindung der Jnfinitesimal-Nechnung bezeichnet den Schluß des Jahrhunderts; und da-durch erstarkt, hat die menschliche Intelligenz sich in denfolgenden hundert und fünfzig Jahren mit Glück an dieLösung von Problemen wagen können, welche die Störungender Weltkörper, die Polarisation und Interferenz der Licht-wellen, die strahlende Wärme, die electro-magnetischen in sichzurückkehrenden Ströme, die schwingenden Saiten undFlächen, die Capillar-Anziehung enger Röhren, und so vieleandere Naturerscheinungen darbieten.

Die Arbeit in der Gedankenwelt geht nun ununter-brochen und sich gegenseitig unterstützend fort. Keiner derfrüheren Keime wird erstickt. Es nehmen gleichzeitig zu dieFülle des zu verarbeitenden Materials, die Strenge derMethoden und die Vervollkommnung der Werkzeuge. Wirbeschränken uns hier hauptsächlich auf das einige siebzehnteJahrhundert: das Zeitalter von Kepler, Galilei und Bacon,von Tycho, Deöcartes und Huygens, von Fermat, Newtonund Leibnitz. Die Leistungen dieser Männer sind so allge-mein bekannt, daß es nur leiser Andeutungen bedarf, umdas herauszuheben, wodurch sie in Erweiterung kosmischerAnsichten glänzen.

Wir haben schon früher^ gezeigt, wie dem Auge, demOrgan sinnlicher Weltanschauung, durch die Erfindung deS