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anderen Orte"" bemerkt habe, zu derAnnahme verleiten lassen,daß der Werth so großer Entdeckungen, die sich gegenseitighervorrieft», der Werth dieser ztviesachen Eroberungen inder physischen und in der intellectuellen Welt erst in unserenTagen anerkannt worden ist, seitdem die Culturgeschichtedes Menschengeschlechts sich einer philosophischen Behandlungerfreut. Eine solche Annahme wird durch die Zeitgenossendes Evlumbus widerlegt. Die talentvollsten unter ihnenahndeten den Einfluß, welchen die Begebenheiten der letz-ten Jahre deö fünfzehnten Jahrhunderts auf die Mensch-heit ausüben würden. „Jeder Tag", schreibt Peter Martyrvon Anghiera ^ in seinen Briefen aus den Jahren 1493und 1494, „bringt uns neue Wunder aus einer NeuenWelt, von jenen Antipoden des Westen, die ein gewisserGenueser sllluistnplmrus guiclmn, vir lüigur) aufgefundenhat. Von unseren Monarchen, Ferdinand und Jsabella,ausgesandt, hatte er mit Mühe drei Schiffe erlangen kön-nen, weil man für fabelhaft hielt, waö er sagte. UnserFreund Pomponius Latus (einer der ausgezeichnetsten Be-förderer der classischen Litteratur und wegen seiner religiösenMeinungen zu Rom verfolgt) hat sich kaum der Freuden-thränen enthalten können, als ich ihm die erste Nachrichtvon einem so unverhofften Ereignisse mittheilte." Anghiera,Dem wir diese Worte entlehnen, war ein geistreicherStaatsmann an dem Hofe Ferdinands des Catholischenund Earls V, einmal Gesandter in Aegypten, persönlicherFreund von Evlumbus, Amerigv Vespucci, SebastianEabot und Eortes. Sein langer Lebenslauf umfaßt dieEntdeckung der westlichsten azorischen Insel, Eorvo, dieExpeditionen von Diaz, Evlumbus, Gama und Magellan.