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2 (1847)
Entstehung
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Auch die Namen gingen über. Der des Astrolabon,welches Martin Behau» an den großen Mast befestigte,gehört ursprünglich dem Hipparch. Als Vasco de Gamaan der Ostküste von Afrika landete, fand er, daß die indi-schen Piloten in Melinde den Gebrauch der Astrolabien undBallestillen kannten.^ So war durch Mittheitung bei zu-nehmendem Weltverkehr wie durch eigene Erfindungsgabeund gegenseitige Befruchtung des mathematischen und astro-nomischen Wissens alles vorbereitet, um die Entdeckung destropischen Amerika's, die schnelle Bestimmung seiner Gestal-tung, die Schifffahrt um die Südspitze von Afrika nachIndien, und die erste Weltumseglung, d. h. alles, wasgroßes und ruhmwürdiges für die erweiterte Kenntniß desErdraumes in dreißig Jahren (von 1492 bis 1522) ge-schehen ist, zu erleichtern. Auch der Sinn der Menschenwar geschärfter, um die grenzenlose Fülle neuer Erschei-nungen in sich aufzunehmen, zu verarbeiten und durch Ver-gleichung für allgemeine und höhere Weltansichten zu benutzen.

Von den Elementen dieser höheren Weltansichten, sol-cher, die zu der Einsicht in den Zusammenhang der Erschei-nungen auf dem Erdkörper leiten konnten, genügt es hiernur die vorzüglicheren zu berühren. Wenn man sichernsthaft mit den Originalwerken der frühesten Geschichts-schreiber der 0ongui8tc> beschäftigt, so erstaunt man, oftschon den Keim wichtiger physischer Wahrheiten in' denspanischen Schriftstellern des löten Jahrhunderts zu ent-decken. Bei dem Anblick eines Festlandes, welches in denweiten Einöden des Oceanö von allen anderen Gebietender Schöpfung getrennt erschien, bot sich sowohl der ange-regten Neugierde der ersten Reisenden als denen, welche