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2 (1847)
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Schiffahrt nach der Mondinsel (Magastar des Polo), nackZanzibar und dem goldreichen Sofala überaus leicht wäre.Ehe aber diese Nachrichten nach Lissabon gelangten, wußteman dort längst, daß Bartholomäus Diaz das Vorgebirgeder guten Hoffnung sCmIio tormerckoso) nicht bloß entdeckt,sondern (wenn auch nur auf eine kleine Strecke) umschiffthatte. 2' Durch Aegypten, Abyssinien und Arabien konntensich übrigens sehr früh im Mittelalter Nachrichten von denindischen und arabischen Handelsstationen an der afrikanischenOstküste und von der Configuration der Südspitze des Conti.-nents nach Venedig verbreitet haben. Die trianguläre Gestaltvon Afrika ist in der That schon auf dem Planisphäriumdes Sanuto 2S von 1396 in dem genuesischen vortulanockella Neckioeo-Dauren^iana von 1351, welchen derGraf Baldelli aufgefunden, und in der Weltkarte von FraMauro deutlich abgebildet. Die Geschichte der Weltan-schauung bezeichnet, ohne dabei zu verweilen, die Epochen,in denen die Hauptgcstaltung der großen Continental-Massenzuerst erkannt wurde.

Indem die sich allmälig entwickelnde Kenntniß der Raum-verhältnisse dazu anregte auf Abkürzungen von Seewegenzu denken, wuchsen auch schnell die Mittel, durch An-wendung der Mathematik und Astronomie, durch Erfin-dung neuer Meßinstrumente und geschicktere Benutzungder magnetischen Kräfte die praktische Nautik zu vervoll-kommnen. Die Benutzung der Nord- und Süd Weisungdeö Magnets, d. i. den Gebrauch des SeecompasseS, verdanktEuropa sehr wahrscheinlich den Arabern und diese verdan-ken sie wiederum den Chinesen. In einem chinesischenWerke (in dem historischen 8?nki des Szumathsian, eines