Druckschrift 
2 (1847)
Entstehung
Seite
291
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vom östlichen Meere begrenzt ist", beschreibt er ein glück-liches Land,in welchem fremde Manner nnd Frauen, sowie sie eingewandert sind, zu altern aufhören"^. Leicht-glaubiger noch als der Brabanter Mönch, aber deshalbauch weit mehr gelesen, war der englische Ritter JohnMandeville. Er beschreibt Indien und China, Ceylon undSumatra. Der Umfang und die individuelle Form seinerBeschreibungen haben (wie die Jtinerarien von BalducciPegvletti und die Reise des Ruy Gonzalez de Clavijo)nicht wenig dazu beigetragen den Hang zu einem großenWeltverkehr zu beleben.

Man hat oft und mit sonderbarer Bestimmtheit be-hauptet, das vortreffliche Werk des wahrheitsliebendenMarco Polo, besonders die Kenntniß, welche dasselbe überdie chinesischen Häfen und den indischen Archipelaguö ver-breitete, habe einen großen Einfluß auf Columbus ausgeübt,ja dieser sei sogar im Besitz eines EremplarS von MarcoPolo auf seiner ersten Entdeckungsreise gewesen.^ Ichhabe bewiesen, daß Christoph ColumbuS und sein SohnFernando wohl des AeneaS Sylvins (Pabsts PiuS U)Geographie von Asien, aber nie Marco Polo und Mande-ville nennen. Was sie von Qninsay, Zaitun, Mango undZipangu wissen, kann aus dem berühmten Briefe des Tos-canelli von 147ll über die Leichtigkeit das östliche Asien vonSpanien aus zu erreichen, aus den Erzählungen des Nicolode' Conti, welcher 25 Jahr lang Indien nnd das südlicheCbina durchreist war, genommen sein, ohne unmittelbareBekanntschaft mit den Eapiteln 68 und 77 des 2ten Buchsdes Marco Polo. Die älteste gedruckte Ausgabe seinerReise ist eine, dem Columbus und Tvscanelli gewiß gleich