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chischen Litteratur dem Abendlande eröffnet wurden, 25 Jahrevor der Geburt des Dante, einer der großen Epochen in derKulturgeschichte des südlichen Europa's, ereigneten sich im in-neren Asien wie im östlichen Afrika Begebenheiten, welche beidem erweiterten Handelsverkehr dieUmschiffnng von Afrika unddie Erpedition des Columbus beschleunigten. Die Heerzügc derMongolen, in 26 Jahren von Peking und der chinesischenMauer bis Krakau und Liegnitz, erschreckten die Christen-heit. Eine Zahl rüstiger Mönche wurden als Bekehrerund Diplomaten ansgesandt, Johann de Plano Carpini undNicolas Ascelin an Batu Chan, Ruisbroeck (Nubruguis)an Mangu Chan nach Karakorum. Von diesen reisendenMissionaren hat unö der zuletzt genannte feine und wich-tige Bemerkungen über die räumliche Vertheilung der Sprach -und Völkerstämme in der Mitte des k3ten Jahrhundertsaufbewahrt. Er erkannte zuerst, daß die Hunnen, dieBaschkiren (Einwohner von Paskatir, Baschgird des Jbn-Fozlan) und die Ungarn finnische (uralische) Stämme sind;er fand noch gothische Stämme, die ihre Sprache beibehal-ten, in den festen Schlössern der Krim RubruquiSmachte die beiden mächtigen seefahrenden Nationen Italiens,die Venetianer und Genueser, lüstern nach den unermeß-lichen Neichthümern des östlichen Asiens. Er kennt, ohneden großen Handelsort zu nennen, „die silbernen Mauernund goldenen Thürme" von Quin sah, dem heutigen Hang-tscheufu, welches 25 Jahre später durch den größten Land-reisenden aller Jahrhunderte Marco Polo^ so berühmtgeworden ist. Wahrheit und naiver Jrrthum finden sichsonderbar in Rubruquis, dessen Reisenachrichten uns RogerBacon aufbewahrt, vermischt. Nahe bei dem Khatai, „das