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bezeichnet. Sie werden darin bestimmt Groß-Jrland flr-lgnck it mikls) genannt, und es wird behauptet, sie seienvon den Iren bevölkert worden. Nach Zeugnissen, die bis1064 hinaufreichen, wurde, ehe noch Leif Winland ent-deckte, wahrscheinlich schon um das Jahr 682, Ari Marsson,aus dem mächtigen isländischen Geschlechte Ulfs des Schie-lers , auf einer Fahrt von Island gegen Süden durch Sturman die Küste des Weißmännerlandes verschlagen, in dem-selben als Christ getauft und, da man ihm nicht erlaubtesich zu entfernen, dort von Männern aus den Orkney-Inseln und Island erkannt. ^
Die Meinung einiger nordischen Alterthumsforscher istnun, daß, da in den ältesten isländischen Documenten dieersten Bewohner der Insel „über das Meer gekommeneWestmänner" genannt werden (Ankömmlinge, die sich inPapyli an der Südostküste und aus dem nahe gelegenenkleinen Papar-Eilande niedergelassen), Island zuerst nichtunmittelbar von Europa, sondern von Mrginien und Ca-rolina her, d. i. aus Groß-Irland (dem amerikanischenWeißmännerlande), von nach Amerika früh verpflanztenIren bevölkert worden sei. Die wichtige Schrift des ir-ländischen Mönches Dicuil, cke Nvnsura Orbis I'srrso,welche um das Jahr 825 verfaßt wurde, also 38 Jahrfrüher als die Normänner durch Naddod Kenntniß von Is-land erhielten, bestätigt aber nicht diese Meinung.
Im Norden von Europa haben christliche Anachoreten,im Inneren Astens fromme Buddhistenmönche unzugänglicheGegenden zu erforschen und der Civilisation zu eröffnen ge-wußt. Das emsige Bestreben religiöse Dogmen zu verbreitenhat bald kriegerischen Unternehmungen, bald friedlichen
A. v Humboldt, Kosmos. N. 18