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2 (1847)
Entstehung
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Jahrhundert genügte, um die äußere Gestaltung der Län-dermasse in der westlichen Halbkugel, d. h. die Haupt-richtung ihrer Küsten, zu bestimmen.

Wenn die Bekanntschast der Völker Europa's mit demwestlichen Theile des Erdballes der Hauptgegenstand ist,welchem wir diesen Abschnitt widmen und um welchen sichals folgenreichste Begebenheit so viele Verhältnisse der rich-tigeren und großartigeren Weltansicht gruppiren, so mußdie unbestreitbar erste Entdeckung von Amerika in seinennördlichen Theilen durch die Normänner von der Wieder-auffindung desselben Kontinents in seinen tropischen Theilenstreng geschieden werden. Als noch das Chalifat in Bagdadunter den Abbassiden blühete, wie in Persten die der Poesieso günstige Herrschaft der Samaniden, wurde Amerika umdas Jahr 1009 von Leif, dem Sohne Erik's des Rothen,vom Norden her bis zu 41° s/z nördlicher Breite entdeckt. ^Der erste, aber zufällige Anstoß zu dieser Begebenheit kamaus Norwegen. Naddod war in der zweiten Hälfte desneunten Jahrhunderts, da er nach den schon früher vonden Jrländern besuchten Färöern hatte schiffen wollen, durchSturm nach Island verschlagen. Die erste normännischeAnsiedelung daselbst geschah (875) durch Jngolf. Grön-land, die östliche Halbinsel einer Ländermasse, welche überalldurch Meereswasser vom eigentlichen Amerika getrennt er-scheint, wurde früh gesehen^, aber erst hundert Jahrenachher (983) von Island aus bevölkert. Die Coloni-sirung von Island, welches Naddod zuerst Schneeland,Snsolsnci. genannt hatte, führte nun über Grönland insüdwestlicher Richtung nach dem Neuen Kontinent.

Die Färöer und Island muß man als Zwischen-