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unseren Tagen den Europäern bekannt geworden, sie auf dieEntWickelung der modernen Analysis fördernd hätten ein-wirken müssen."
Auf demselben Wege und durch dieselben Verhältnisse,welche den Arabern die Kenntniß der indischen Algebra zu-führten, erhielten diese auch in Persien und am Euphratdie indischen Zahlzeichen im neunten Jahrhundert. Perserwaren damals als Zollbediente am Indus angestellt, undder Gebrauch der indischen Zahlen hatte sich allgemein indie Zollämter der Araber im nördlichen Afrika (den Küstenvon Sicilien gegenüber) verpflanzt. Dennoch machen diewichtigen und überaus gründlichen historischen Untersuchun-gen, zu welchen ein ausgezeichneter Mathematiker, HerrChasles, durch seine richtige Interpretation der sogenanntenpythagvrischen Tafel in der Geometrie des Boethiuö veranlaßtworden ist es mehr als wahrscheinlich, daß die Christenim Abendlande selbst früher als die Araber mit den indischenZahlen vertraut waren und daß sie unter dem Namen desSystems des Abacuö den Gebrauch der neun Ziffernnach ihrem Stellenwerthe kannten.
Es ist hier nicht der Ort diesen Gegenstand, welchermich schon früher (1819 und 1829) in zwei, der ^eackämisdes lusorchtions zu Paris und der Akademie der Wissen-schaften zu Berlin vorgelegten Abhandlungen beschäftigthat^, näher zu erläutern; aber bei einem historischen Pro-bleme, über das noch viel zu entdecken übrig ist, entstehtdie Frageob auch der Stellenwerth, der sinnreiche Kunst-griff der Position, welcher schon im tuscischen ^Imous wieim Susnpsn von Jnner-Asien hervortritt, zweimal abgeson-dert, im Orient und Oceident, erfunden worden ist; oder