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singt der Prophet Jesaias, „werden Gold und Weihrauchbringen." ^ Petra war der Stapelplatz kostbarer Waaren,für TyruS und Sidon bestimmt, ein Hauptsitz des einst somächtigen Handelsvolks der Nabatäer, denen der sprachge-lehrte Quatremöre als ursprünglichen Wohnsitz die Gerrhäer-Gebirge am unteren Euphrat anweist. Dieser nördlicheTheil von Arabien ist vorzugsweise durch die Nähe vonAegypten, durch die Verbreitung arabischer Stämme in demsyrisch-palästinischen Grenzgebirge und den Euphratländern,wie durch die berühmte Caravanenstraße von Damascusüber Emesa und Tadmor (Palmyra) nach Babylon in be-lebendem Contact mit anderen Culturstaaten gewesen.Mohammed selbst, entsprossen auS einem vornehmen, aberverarmten Geschlecht des Koreischiten-Stammes, hatte, eheer als inspirirter Prophet und Reformator auftrat, inHandelsgeschäften die Waarenmesse von Bosra an der syri-schen Grenze, die in Hadhramaut, dem Weihrauchlande,und am meisten die zwanzigtägige von Okadh bei Mekkabesucht, wo Dichter, meist Beduinen, sich alljährlich zulyrischen Kampfspielen versammelten. Wir berühren dieseEinzelheiten des Verkehrs und seiner Veranlassungen, umein lebendigeres Bild von dem zu geben, was vorbereitendauf eine Weltveränderung wirkte.
Die Verbreitung der arabischen Bevölkerung gegenNorden erinnert zunächst an zwei Begebenheiten, derennähere Verhältnisse freilich noch in Dunkel gehüllt sind,welche aber doch dafür zeugen, daß schon Jahrtausende vorMohammed die Bewohner der Halbinsel sich durch Ausfällenach Westen und Osten, gegen Aegypten und den Euphrat hin,in die großen Welthändel gemischt hatten. Die semitische