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2 (1847)
Entstehung
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wir zuerst bei Diodor und Strabo finden. Im Südostender Halbinsel am persischen Meerbusen lag Gerrha, denphönicischen Niederlassungen von Aradus und Tylus gegen-über, ein wichtiger Stapelplatz des Verkehrs mit indischenWaaren. Wenn gleich sast das ganze Innere des arabi-schen Landes eine baumlose Sandwüste zu nennen ist, sofindet sich doch in Oman (zwischen Jailan und Batna)eine ganze Reihe wohl cultivirter, durch unterirdische Kanälebewässerter Oasen, ja der Thätigkeit des verdienstvollenReisenden Wellsted ^ verdanken wir die Kenntniß dreierGebirgsketten, deren höchster, waldbedeckter Gipfel, DschebelAkhdar, sich bis sechstausend Fuß Höhe über dem Meeres-spiegel bei Maskat erhebt. Auch in dem Bcrglande vonJemen östlich von Loheia und in der Kustenkette von He-dschaz, in Asyr, wie östlich von Mekka bei Tayef, befindensich Hochebenen, deren perpetuirlich niedrige Temperaturschon dem Geographen Edrisi bekannt war'2.

Dieselbe Mannigfaltigkeit der Gebirgslandschaft charak-terisirt die Halbinsel Sinai, das Kupferland der Aegypterdes alten Reiches (vor der Hyksos-Zeit), und die Fels-thäler von Petra. Der phönicischen Handelsniederlassungenan dem nördlichsten Theile des rothen Meeres und derHiram-Salomonischen Ophirfahrt, die von Ezion-Geberausging, habe ich bereits an einem anderen Orte er-wähnt. Arabien und die von indischen Ansiedlern bewohntenahe Insel Socotora (die Insel des Dioscorides) warenMittelglieder des Welthandels nach Indien und der Ostküstevon Afrika. Die Producte dieser Länder wurden gemeinhinmit denen von Hadhramaut und Jemen verwechselt.AusSaba werden sie kommen" (die Dromedare von Midian),