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2 (1847)
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Wirkung eines schrankenlosen dogmatisirenden Despotismus^als Wirkung der ursprünglichen Glaubenslehre, der religiö-sen Anschauung der Nation. Die Strenge des Koran istvorzugsweise gegen Abgötterei und den Götzendienst ara-mäischer Stämme gerichtet.

Da das Leben der Völker außer den inneren geistigenAnlagen durch viele äußere Bedingnisse des Bodens, desKlima's und der Meeresnähe bestimmt wird, so muß hierzuvörderst an die ungleichartige Gestaltung der arabischenHalbinsel erinnert werden. Wenn auch der erste Impulszu den großen Veränderungen, welche die Araber in dreiContinenten hervorgebracht haben, von dem ismaclitischenHedschaz ausging und seine hauptsächlichste Kraft einemeinsamen Hirtenstamme verdankte, so ist doch der übrigeTheil der Halbinsel an seinen Küsten seit Tausenden vonJahren nicht von dem übrigen Weltverkehr abgeschnitten ge-blieben. Um den Zusammenhang und die Möglichkeit großerund seltsamer Ereignisse einzusehen, muß man zu den Ur-sachen aufsteigen, welche dieselben allmälig vorbereitet haben.

Gegen Südwesten am erythräischen Meere liegt dasschöne Land der Joctaniden Uemen, fruchtbar und acker-bauend, der alte Cultursitz von Saba. Es erzeugt Weih-rauch (Isdonsll der Hebräer, vielleicht kosrvellia tliuriforsColebr.)^, Myrrhe (eine Amyris-Art, von Ehrenbergzuerst genau beschrieben) und den sogenannten Mekka-Balsam (öglssmoelonllron Nlesckönss, Kunth): Gegenständeeines wichtigen Handels der Nachbarvölker, verführt zuden Aegyptern, Persern und Indern wie zu den Griechenund Römern. Auf diese Erzeugnisse gründet sich die geo-graphische Benennung desglücklichen Arabiens", welche