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2 (1847)
Entstehung
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Momente um so schwieriger, als die menschliche Thätigkeitsich vielseitiger bewegt und als mit einer neuen Ordnung inden geselligen und staatlichen Verhältnissen auch ein engeresBand alle wissenschaftlichen Richtungen umschließt. In deneinzelnen Diöciplinen, deren EntWickelung eine Geschichteder p hysischen Wissenschaften darstellt, in der Chemieund der beschreibenden Botanik, ist es möglich bis in dieneueste Zeit Perioden zu isoliren, in denen die Fortschritte amgrößten waren oder plötzlich neue Ansichten herrschend wurden;aber in der Geschichte der Weltanschauung, welcheihrem Wesen nach der Geschichte der einzelnen Disciplinennur das entlehnen soll, was am unmittelbarsten sich auf dieErweiterung des Begriffs vom Kosmos als einem Natur-ganzen bezieht, wird das Anknüpfen an bestimmte Epochenschon darum gefahrvoll und unthunlich, weil das, was wireben einen intellectuellen Entwickelungsproceß nannten, einununterbrochenes gleichzeitiges Fortschreiten in allen Sphärendes kosmischen Wissens voraussetzt. An dem wichtigenScheidepunkte angelangt, wo nach dem Untergange derrömischen Weltherrschaft ein neues, fremdartiges Elementder Bildung sich offenbart, wo unser kontinent dasselbezum ersten Male unmittelbar aus einem Tropenlandeempfängt, schien es mir nützlich einen allgemeinen, über-sichtlichen Blick auf den Weg zu werfen, welcher noch zudurchlaufen übrig ist.

Die Araber, ein semitischer Urstamm, verscheuchentheilweise die Barbarei, welche das von Völkerstürmen er-schütterte Europa bereits seit zwei Jahrhunderten bedeckthat. Sie führen zurück zu den ewigen Quellen griechischerPhilosophie; sie tragen nicht bloß dazu bei die Wissenschaft-