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liche Cultur zu erhalten, sie erweitern sie und eröffnen derNaturforschung neue Wege. In unserm kontinent beganndie Erschütterung erst, als unter Valentinian I die Hunnen(finnischen, nicht mongolischen Ursprungs) in dem letztenViertel des vierten Jahrhunderts über den Don vordrangenund die Alanen, später mit diesen die Ostgothen bedrängten.Fern im östlichen Asien war der Strom wandernder Völkerin Bewegung gesetzt mehrere Jahrhunderte früher als un-sere Zeitrechnung beginnt. Den ersten Anstoß zur Bewe-gung gab, wie wir schon früher erinnert, der Anfall derHiungnu (eines türkischen Stammes) auf das blonde undblauäugige, vielleicht indogermanische Volk der Nsün, die,an die Uueti (Geten?) grenzend, im oberen Flußthal desHuangho im nordwestlichen China wohnten. Der verhee-rende Völkerstrom, fortgepflanzt von der, gegen die Hiungnu(214 vor Chr.) errichteten großen Mauer bis in das west-lichste Europa, bewegte sich durch Mittel-Asien, nördlichvon der Kette des Himmels gebirg es. Kein Neligions-eiser beseelte diese asiatischen Horden, ehe sie Europa be-rührten; ja man hat bestimmt erwiesen, daß die Mongolennoch nicht Buddhisten'2 waren, als sie siegreich bis nachPolen und Schlesien vordrangen. Ganz andere Verhältnissegaben dem kriegerischen Ausbruch eines südlichen Volkes,der Araber, einen eigentümlichen Charakter.
In dem wenig gegliederten ^ kontinent von Asiendehnt sich, ausgezeichnet durch seine Form, als ein merk-würdig absondertes Glied, die arabische Halbinsel zwischendem rothen Meere und dem persischen Meerbusen, zwischendem Euphrat und dem syrisch-mittelländischen Meere hin.Es ist die westlichste der drei Halbinseln von Süd-Asien,