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2 (1847)
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zen des Mittelmeeres und der Alpenkette, das Lob deshesperischen Himmels:wo Mäßigung und sanfte Mildedes Klima's (ein Dogma der ältesten Pythagoreer) frühdie Entwilderung der Menschheit beschleunigt" hätten.

Der Einfluß der Römerherrschaft als ein fortwirkendeinigendes und verschmelzendes Element hat in einer Ge-schichte der Weltanschauung um so ausführlicher undkräftiger bezeichnet werden dürfen, als dieser Einfluß, selbstzu einer Zeit, wo die Einigung lockerer gemacht, ja durchven Sturm einbrechender Barbaren zerstört wurde, bis inseine entfernten Folgen erkannt werden kann. Noch singtClaudian, der zu einer trüben und späten Zeit, unterTheodosius dem Großen und dessen Söhnen, im Verfallder Litteratur mit neuer dichterischer Productivität auftritt,freilich nur zu lobend, von der Herrschaft der Römer

Itiieo est, in greinium victos guse sow reeepit,Humnnumgue Zenus communi noinine tovll,

Nslris. uon cloinin.ie, »Nu; civesgue vocsvck(zuos ckoinuil,, nexuguo pin tonAingus revinxit.

Itujus p-rciticis üekemus moriüus omnes(^uoct veluti pstriis regiouibus ulitur llospes

Aeußere Mittel des Zwanges, kunstreiche Staatsver-fassungen, eine lange Gewohnheit der Knechtschaft konntenfreilich einigen, sie konnten das vereinzelte Dasein der Völkeraufheben; aber das Gefühl von der Gemeinschaft und Einheitdes ganzen Menschengeschlechts, von der gleichen Berech-tigung aller Theile desselben hat einen edleren Ursprung.Es ist in den inneren Antrieben des Gemüths und reli-giöser Überzeugungen gegründet. Das Christenthum hathauptsächlich dazu beigetragen den Begriff der Einheit des