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2 (1847)
Entstehung
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lung, die man aus sehr schwachen Gründen dem geistreichenAppulejus von Madaura zugeschrieben hat.

Am Schluß der Darstellung dessen, was zu der Zeitrömischer Weltherrschaft in Erweiterung des kosmischenWissens geleistet worden ist, muß noch des großartigenUnternehmens einer Weltbeschreibung gedacht werden,welche Casus Plinius Secundus in 37 Büchern zu um-fassen strebte. Im ganzen Alterthume ist nichts ähnlichesversucht worden; und wenn das Werk auch während seinerAusführung in eine Art von Encyclvpädie der Naturund Kunst ausartete (der Verfasser, in der Zueignungan den Titus, scheuet sich selbst nicht den damals edlerengriechischen Ausdruck gleichsam denIn-

begriff und Nollkreis allgemeiner Bildungswissenschaften",auf sein Werk anzuwenden): so ist doch nicht zu läugnen,daß trotz des Mangels eines inneren Zusammenhanges derTheile das Ganze den Entwurf einer physischen Weltbe-schreibung darbietet.

Die llisturia naturalis des Plinius, in der tabel-larischen Uebersicht, welche jetzt das sogenannte erste Buchbildet, lllisturiac; Nuncki. in einem Briefe des Neffenan seinen Freund Macer schöner Natura» Listoria ge-nannt, begreift Himmel und Erde zugleich: die Lage undden Lauf der Weltkörper, die meteorologischen Processe desLuftkreises, die Oberflächen-Gestaltung der Erde, alles tel-lurische, von der Pflanzendecke und den Weich-Gewürmendes Oceans an bis hinauf zu dem Menschengeschlcchte.Dieses ist betrachtet nach Verschiedenheit seiner geistigenAnlagen wie in der Verherrlichung derselben zu den edel-sten Blüthen der bildenden Künste. Ich nenne die Elemente