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2 (1847)
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ächten Destillir-Apparaten. Da Chemie erst dann beginnt,wenn der Mensch sich mineralische Säuren, als mächtigeMittel der Lösung und Entfesselung der Stoffe, verschaffenkann, so ist die von Alexander aus Aphrodisias unter Ca-racalla beschriebene Destillation des Seewassers einer großenBeachtung Werth. Sie bezeichnet den Weg, auf welchemman allmälig zur Kenntniß der Heterogeneität der Stoffe,ihrer chemischen Zusammensetzung und gegenseitigen Anzie-hungskraft gelangt ist.

In der organischen Naturkunde ist neben dem AnatomenMarinus, dem Assenzergliederer Nufus von Ephesus, welcherEmpfindungs- und Bewegungs-Nerven unterschied, und demalle verdunkelnden Galenus von Pergamus kein anderer Namezu nennen. Die Thiergeschichte des Aelianus auö Präneste,das Fischgedicht des Ciliciers Oppianus enthalten zerstreuteNotizen, nicht Thatsachen auf eigene Forschung gegründet.Es ist kaum zu begreifen, wie die Unzahl^ seltener Thiere,welche vier Jahrhunderte lang im römischen Circus gemor-det wurden (Elephanten, Rhinoceros, Nilpferde, Elenthiere,Löwen, Tiger, Panther, Crocodile und Strauße), für dievergleichende Anatomie so völlig unbenutzt blieben. DeSVerdienstes des Dioscorideö um die gcsammte Pflanzenkundeist schon oben gedacht worden; er hat einen mächtigen,langdauernden Einfluß auf die Botanik und pharmaceutischeChemie der Araber ausgeübt. Der botanische Garten desüber hundert Jahre erreichenden Arztes Antonius Kastorzu Rom, vielleicht den botanischen Gärten des Theophrastund Mithridates nachgebildet, hat den Wissenschaften wahr-scheinlich nicht mehr genützt als die Sammlung fossilerKnochen des Kaisers Augustus oder die Naturaliensamm-