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2 (1847)
Entstehung
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an die Wege zu erinnern, die dem Jdeenverkehr geöffnetwaren.

Wie vielfach diese Wege und alle Fortschritte des all-gemeinen Verkehrs geworden waren, bezeugen am lebhafte-sten die Riesenwerke des Strabo und Ptolemäus. Dergeistreiche Geograph von Amasea hat nicht die HipparchischeGenauigkeit des Meßbaren und die Ansichten mathematischerErdkunde des Ptolemäus; aber an Mannigfaltigkeit desStoffes, an Großartigkeit des entworfenen Planes übertrifftsein Werk alle geographischen Arbeiten des Alterthums.Strabo hatte, wie er sich dessen gern rühmt, einen beträcht-lichen Theil des Römerreichs mit eigenen Augen gesehen,von Armenien bis an die tyrrhenischen Küsten, vomEurinus bis an die Grenzen Aethiopiens". Nachdem erals Fortsetzung des Polybius 43 Geschichtsbücher vollendet,hatte er in seinem drei und achtzigsten Lebensjahre^ denMuth die Redaction seines geographischen Werkes zu be-ginnen. Er erinnert,daß zu seiner Zeit die Herrschaftder Römer und Parther die Welt eröffnet haben, mehrnoch als Alexanders Heerzüge, auf die Eratosthenes sichstützen konnte". Der indische Handel war nicht mehr inden Händen der Araber; Strabo staunte in Aegypten über dievermehrte Zahl der Schiffe, die von Myos Hormos unmit-telbar nach Indien segeln^, ja seine Einbildungskraftführte ihn weiter über Indien hinaus an die östliche Küstevon Asien. Da wo nach ihm in dem Parallel der Hercules-Säulen und der Insel Rhodos eine zusammenhangende Ge-birgskette (Fortsetzung des Taurus) den alten kontinentin seiner größten Breite durchzieht, ahndet er die Eristenzeines anderen Festlandes zwischen dem westlichen