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2 (1847)
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Verkehr auch die Waaren der östlichen Küste der indi-schen Halbinsel, ja selbst das Gold der fernen Chryse(Borneo?) zusammenflössen. Die Ehre dieö neue Systemder indischen Schifffahrt zuerst in Anwendung gebracht zuhaben wird einem übrigens unbekannten Seemanne Hip-palus zugeschrieben, dessen Zeitalter'^ zweifelhaft ist.

In die Geschichte der Weltanschauung gehört dieAufzählung aller Mittel, durch welche die Völker sichgenähert, große Theile des Erdkreises zugänglicher geworden,die Erkenntniß-Sphären der Menschheit erweitert wordensind. Unter diesen Mitteln ist eines der großartigsten ge-wesen die materielle Eröffnung einer Wasserstraße vom rothenzum mittelländischen Meere vermittelst des Nils. Wo zweikaum zusammenhangende Continental-Massen die tiefsten ma-ritimen Einschnitte darbieten, hatte, wenn auch nicht der großeSesostris (Ramses-Miamen), welchem Aristoteles und Straboes zuschreiben, doch Necho (Neku) die Ausgrabung einesCanals begonnen, aber, durch priesterliche Orakelsprüche ge-schreckt, wiederum aufgegeben. Herodot sah und beschriebeinen vollendeten, der etwas oberhalb Bubastus in den Nileinmündete, ein Werk des Achämeniden Darius Hystaspis.Wieder in Verfall gerathen, ward endlich dieser Canal vonPtolemäus Philadelphus so vollkommen hergestellt, daß er,wenn auch nicht, trotz seiner künstlichen Schleuseneinrich-tung, zu jeder Jahreszeit schiffbar, doch bis zu der RömerHerrschaft, bis Marc-Aurel, vielleicht bis Septimius Se-verus, also über vier und ein halbes Jahrhundert, denäthiopischen, arabischen und indischen Handel belebte. Zudenselben Zwecken des Völkerverkehrs durch das rothe Meerwurde der Hafenbau in My os Hormos und Berenice sorgsam