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die Oasen, auf die Eroberungen in Aethiopien und demglücklichen Arabien unter Ptolemäus Evergetes, auf denScehandel mit der ganzen westlichen Halbinsel Indiensvom Meerbusen von Barygaza (Guzerat und Cambay) anlängs den Küsten von Canara und Malabar (Malaya-vara, Gebiet von Malaya) bis zu den brahmanischenHeiligthümern des Vorgebirges Comorin (Kumari) ^ undder großen Insel Ceylon (Lanka im Ramayana; Taprobane,ein von den Zeitgenossen Alexanders verstümmelter 2° ein-heimischer Name). Schon Nearchs mühevolle, fünf Monatdauernde Beschiffung der Küsten von Gedrosten und Cara-manien (zwischen Pattala an der Mündung des Indusund dem Ausfluß des Euphrat) hatte wesentlich zu denFortschritten der Nautik beigetragen.
Die Kenntniß der Monsun-Winde, welche die Schiff-sahrt zwischen der Ostküste von Afrika und der Nord- undWestküste von Indien so wirksam begünstigen, fehlte Alexan-ders Gefährten nicht. Nachdem, um den Indus dem Welt-verkehr zu eröffnen, der Macedonier in einer zehn Monatelangen Fahrt den Fluß zwischen Nicäa am Hydaspes undPattala untersucht hatte, eilte Nearch im Anfang des October(Ol. 113,3) von der Mündung des Indus bei Stura ab-zusegeln, weil er wußte, daß seine Seefahrt bis zum persischenMeerbusen von dem Nordost- und Ost-Monsun, längs derin einem Parallelkreise laufenden Küste, begünstigt werdenwürde. Die Ergründung eines so merkwürdigen localenGesetzes der Windrichtung gab den Piloten später den Muthvon Ocelis an der Straße Bab-el-Mandeb geradezu durchdas hohe Meer nach dem großen malabarischen StapelplatzeMuzins (südlich von Mangalor) zu schiffen, wo durch inneren