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Der Glaube an eine unmittelbare Bereicherung desAristotelischen zoologischen Wissens durch die Heerzüge desMacedonicrs ist jedoch durch ernste neuere Untersuchungen,wo nicht gänzlich verschwunden, doch wenigstens sehr schwan-kend geworden. Die elende Kompilation eines Lebens desStagiriten, welche lange dem Ammoniuö, Sohn des Her-mias, zugeschrieben ward, hatte unter vielen historischenJrrthümern auch den verbreitet^, daß der Philosoph seinenZögling wenigstens bis an die Ufer des Nils begleitethabe Das große Werk über die Thiere scheint um sehrweniges neuer als die Alökoorologioa, und diese fallennach inneren Kennzeichen in die 196te, am spätesten indie lllte Olympiade: also entweder 14 Jahre früher alsAristoteles an den Hos des Philippus kam, oder aus dashöchste 3 Jahre vor dem Uebergange über den Gramms.Gegen diese Anficht einer frühen Vollendung der neunBücher Aristotelischer Thiergeschichte werden nun freilicheinzelne Angaben als widerstreitend angeführt. Dahingehört die genaue Kenntniß, welche Aristoteles von demElephanten, dem bärtigen Pferd-Hirsche Pippolgpllos), dembactrischen zwcibuckligen Kameele, dem Hippardion, das manfür den Jagdtiger (Guepard) hält, und von dem indischenBüffel zu haben scheint, welcher letzte erst zur Zeit derKreuzzüge in Europa eingeführt wurde. Es ist aber zubemerken, daß gerade der Geburtsort jenes merkwürdiggroßen Hirsches mit der Pferdemähne, den Diard undDuvaucel aus dem östlichen Indien an Cuvier geschickthaben und welchem dieser sogar den Namen (lervus ^ri-statelis gegeben hat, nach des Stagiriten eigener Angabenicht die von Alerander durchzogene indische Pentapotamia