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ist, sondern Arachosien, eine Landschaft westlich von Kan-dahar, die mit Gedrosien eine altpersische Satrapic aus-machte. ^ Sollten nicht die der Mehrzahl nach so kurzenNachrichten über die Gestalt und die Sitten der oben ge-nannten Thiere dem Aristoteles, ganz unabhängig von demmacedonischen Heerzuge, aus Persien und dem weltverkeh-renden Babylon überliefert worden sein? Bei gänzlicherUnbekanntschaft mit der Bereitung des Alkohols ^ konntenohnedies nur Felle und Knochen, nicht aber weiche, derZergliederung fähige Theile aus dem fernen Asien nachGriechenland geschickt werden. So wahrscheinlich es übri-gens auch ist, daß Aristoteles zur Förderung seiner physika-lischen und naturbeschreibenden Studien, zur Herbeischaffungeines ungeheuren zoologischen Materials aus dem gesamm-ten Griechenland und aus den griechischen Meeren, ja zurGründung der für seine Zeit einzigen Büchersammlung, diean Theophrast und später an Nelcus von Skepsis überging,von Philippus lind Alexander die freigebigste Unterstützungerhalten habe; so sind doch wohl die Geschenke von acht-hundert Talenten und die „Beköstigung so vieler tausendSammler, Aufseher von Fischteichen und Vogelhüter" nurfür späte Uebertreibungen ^ und mißverstandene Traditionendes Plinius, Athenäus und Aelian zu halten.
Die macedonische Erpedition, welche einen großen undschönen Theil der Erde dem Einflüsse eines einzigen unddazu eines so hochgebildeten Volkes eröffnete, kann dem-nach im eigentlichsten Sinne des Worts als eine wissen-schaftliche Erpedition betrachtet werden: ja als dieerste, in der ein Eroberer sich mit Gelehrten aus allenFächern des Wissens, mit Naturforschern, Landmessern,