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2 (1847)
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Menelaus selbst Afrika mehr denn 500 Jahre vor Nekoumschiffen^ und von Gadeira nach Indien segeln.

In der Periode, die wir hier behandeln, in dem Gric-chenthum vor dem macedonischen Feldzuge nach Asien giebtes drei Begebenheiten, welche einen vorzüglichen Einflußauf den erweiterten Gesichtskreis hellenischer Weltanschauunggehabt haben. Diese Begebenheiten sind die Versuche ausdem Becken des Mittclmeeres gegen Osten und Westenvorzudringen, und die Gründung zahlreicher Kolonien vonder Hercules-Straße bis zum nordöstlichsten Pontus: Kolonien,welche ihrer politischen Verfassung nach vielgestalteter undven Fortschritten geistiger Bildung günstiger waren als dieder Phönicier und der Carthager im ägäischcn Meere, inSicilien, Jbericn, an der Nord- und Westküste von Afrika.

Das Vordringen gegen Osten ungefähr zwölf Jahr-hunderte vor unserer Zeitrechnung, 150 Jahre nach Ram-ses Miamen (Sesostris) wird, als geschichtliche Begebenheitbetrachtet, der Zug der Argonauten nach Kolchisgenannt. Die wirkliche, aber mythisch eingekleidete, d. h.in der Darstellung mit Idealem, Innerlich - Erzeugtemgemischte Begebenheit ist ihrem einfachen Sinne nach dieErfüllung eines nationalen Bestrebens den unwirthbarenPontus zu eröffnen. Die Prometheus-Sage und die Ent-fesselung des seuerzündenden Titanen am Kaukasusauf der östlichen Wanderung des Hercules, das Aufsteigender Jo aus dem Thal des Hybrites^ nach dem Kaukasus,die Mythe von Phrirus und Helle bezeichnen alle dieselbeRichtung des Weges, die Bestrebung in den eurinischenPontus vorzudringen, in welchen früh schon sich phönicischeSchiffer gewagt hatten.