Druckschrift 
2 (1847)
Entstehung
Seite
167
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U.7

Halbinsel oder die Ostküste von Afrika seiin immer ist esgewiß, daß derselbe regsame, alles vermittelnde, früh mitBuchstabenschrift ausgerüstete semitische Menschenstamm vonden Kassitcriden an bis südlich von der Straße Bab-el-Man-del) tief innerhalb der Tropen-Region in Contact mit denErzeugnissen der verschiedenartigsten Klimate trat. TyrischcWimpel wehten zugleich in Britannien und im indischenOcean. Die Phönicier hatten Handelsniederlassungen indem nördlichsten Theile des arabischen Meerbusens in denHäfen von Elath und Ezion-Geber, wie im persischen Meer-busen zu Aradus und Tylos, wo nach Strabo Tempel standen,im Styl der Architectur denen am Mittelmcer ähnlichAuch der Caravanenhandel, welchen die Phönicier trieben, umGewürze und Weihrauch zu holen, war über Palmyra nachdem glücklichen Arabien und dem chaldäischen oder naba-täischen Gerrha am westlichen oder arabischen Gestade despersischen Meerbusens gerichtet.

Von Ezion-Geber aus gingen die Hiram-SalomonischenErpeditionen, gemeinschaftliche Unternehmungen der Tyrierund Israeliten, durch die Meerenge Bab-el-Mandeb nachOphir (Opheir, Sophir, Sophara, das sanskritischeSupara^ des Ptolemäus). Der prachtliebende Salomoließ eine Flotte am Schilfmeere bauen, Hiram gab ihm see-kundige phönicische Schiffsleute und auch tyrische Schiffe,Tarschischfahrer^. Die Waaren, welche aus Ophirzurückgebracht wurden, waren Gold, Silber, Sandelholzchlgummim), Edelgesteine, Elfenbein, Affen ^kopllim) undPfauen (tlnrkkiim). Die Namen für diese Waaren sindnicht hebräisch, sondern indisch.^ Nach den scharfsinnigenUntersuchungen von Gesenius, Benfev und Lassen ist es