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die Trägerin« des Edelsten, was in den deiden großenSphären, der Intelligenz und der Gefühle, des forschendenSinnes und der schaffenden Einbildungskraft, das Volk derHellenen errungen und als eine unvergängliche Wohlthatder spätesten Nachwelt vererbt hat.
Die Phönicier haben aber nicht bloß vermittelnd undanregend die Elemente der Weltanschauung vermehrt; siehaben auch erfinderisch und selbstthätig nach einzelnen Rich-tungen hin den Kreis des Wissens erweitert. Ein indüstriellerWohlstand, der auf eine ausgebreitete Schifffahrt und auf denFabrikfleiß von Sidon in weißen und gefärbten Glaswaaren,in Geweben und Purpurfärberei gegründet war, führte hier wieüberall zu Fortschritten in dem mathematischen und chemischenWissen, vorzüglich aber in den technischen Künsten. „DieSido-nier", sagt Strabo, „werden geschildert als strebsame Forschersowohl in der Ster n ku n d c als in der Zahlenlehre, wobeisie ausgingen von der Ne ch en ku n st und N a ch t sch i s ffa h r t:denn beides ist dem Handel und dem Schiffsverkehr unent-behrlich." ^ Erdraum zu messen, der durch phö-nicische Schiffsahrt und phönicischen Caravanenhandel zuersteröffnet wurde, nennen wir die Ansiedelung im Pontus ander bithynischen Küste (Proncctus und Bithhnium), wahr-scheinlich in sehr früher Zeit; den Besuch der Cycladen undmehrerer Inseln des ägäischen Meeres zur Zeit des home-rischen Sängers; das silberreiche südliche Spanien lTar-tessus und Gades); das nördliche Afrika westlich von derkleinen Syrte (Utica, Hadrumetum und Earthago); dieZinn-^ und Bernsteinländer des Nordens von Europa;zwei Handelsfactoreien im persischen Meerbusen (Tplosund Aradus, die Baharcin-Inseln).