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2 (1847)
Entstehung
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hier wiederum solche Beispiele anführen, welche die Ver-schiedenheit der Mittel charakterisiren, durch welche dieMenschheit allmälig zum intellektuellen Besitz von einemgroßen Theile der Welt gelangt ist: Beispiele von erwei-terter Naturkenntniß, von großen Begebenheitenund von der Erfindung neuer Organe.

Die Kenntniß der Natur, als älteste Physik derHellenen, war mehr aus inneren Anschauungen, aus derTiefe des Gemüths als aus der Wahrnehmung der Erschei-nungen geschöpft. Die Naturphilosophie der ionischenPhysiologen ist aus den Urgrund des Entstehens, aufden Formenwechsel eines einigen Grundstoffes gerichtet; inder mathematischen Symbolik der Pythagoreer, in ihrenBetrachtungen über Zahl und Gestalt offenbart sich dagegeneine Philosophie des Maaßes und der Harmonie. Indemdie dorisch-italische Schule überall numerische Ele-mente sucht, hat sie von dieser Seite, durch eine gewisseVorliebe für die Zahlcnverhältnisse, die sie im Raum undin der Zeit erkennt, gleichsam den Grund zur späteren Aus-bildung unserer Erfahrungswissenschasten gelegt. Die Ge-schichte der Weltanschauung, wie ich sie auffasse,bezeichnet nicht sowohl die oft wiederkehrenden Schwan-kungen zwischen Wahrheit und Jrrthum, als die Haüpt-momente der allmäligen Annäherung an die Wahrheit, andie richtige Ansicht der irdischen Kräfte und des Planeten-systems. Sie zeigt uns, wie die Pythagoreer, nach demBerichte des Philolaus aus Croton, die fortschreitendeBewegung der nicht rotirenden Erde, ihren Kreislauf umden Weltheerd (das Centralfeuer, Hestia) lehrten:wenn Plato und Aristoteles sich die Erde weder als