121
15 ck'ogni parte si mettean ne' liori,
(Zuasi rubiu, eke oro oirconaerive.
?oi, eome inebristo ckaZIi ockori,
Itiprolonckavan se nel miro jzurAe,
L s' uns entrava, un' allra iVuscia tüori.
Vergl. die Uebertragung des, als Dichter und Maler vielbegabtenAugust Kvpisch 1842 S. 399—401. Ich habe nichts aus den Can-zonen der Vita nuovg entlehnt, weil die Gleichnisse und Bilder,die sie enthalten, nicht in den reinen Naturkreis irdischer Er-scheinungen gehören.
(S. 53.) Ich erinnere an das Sonett des Bojardo: 0m-krosa selva, oke il mio ckuolo aseolli . . . und an die herrlichenStanzen der Vittoria Colon na, welche anheben:
Ouancko miro la terra ornata e Kella,vi mille vagki eci oelorati liori. . .
Eine schöne und sehr individuelle Naturbeschreibung des Landsitzesdes Fracastvro am Hügel von Jncassi (Nons Lapkius) bei Veronagiebt dieser als Arzt, Mathematiker und Dichter ausgezeichneteMann in seinem „biauZerius <1e postica ckialogus".(Ilieron. li'raoastorii 0pp. 1591 ?. 1. p. 321—326). Vergl.auch in einem seiner Lehrgedichte lib. II v. 2(18—219 (0pp. p. 636)die anmuthige Stelle über die Cultur des Litrus in Italien.Mit Verwunderung vermisse ich dagegen allen Ausdruck von Natur-gefühl in den Briefen des Petrarca: sei es, daß er 1345, alsodrei Jahre vor dem Tode der Laura, von Vaucluse aus den MoniVentour zu besteigen versucht und sehnsuchtsvoll hofft in sein Vater-land hinüberzublicken, oder daß er die Rheinufer bis Cöln, oderden Golf von Bajä besucht. Er lebte mehr in den klassischen Erin-nerungen an Cicero und die römischen Dichter oder in den begei-sternden Anregungen seiner asketischen Schwermut!), als in derihn umgebenden Natur (s. vetrarckse Lpigt. cke It/ebus 1a-miliariku? Iii». IV, I; V, 3 und 4: pag. 119, 156 und 1kl eck.ImZckuu. 1601). Nur die Beschreibung eines großen Sturmes,den Petrarca in Neapel (343 beobachtete (lik. V, 5 p. 165), istüberaus malerisch.
^ (S. 55.) Humboldt, Lxamen eritiquv cke l'tiis-