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zum Winter und des Winters zum wiederbelebenden Frühling,aus der Schilderung des arbeitsamen oder heiteren Treibensder Menschen in jedem Theile des Jahres entspringt.
Gehen wir zu der uns näheren Zeit über, so bemerkenwir, daß seit der zweiten Hälfte des achtzehnten Jahr-hunderts sich vorzugsweise die darstellende Prosa in cigen-thümlicher Kraft entwickelt hat. Wenn auch bei dem nachallen Seiten hin erweiterten Naturstudium die Masse desErkannten übermäßig angewachsen ist, so hat sie darumdoch nicht bei den Wenigen, die einer hohen Begeisterungfähig sind, die intellectuelle Anschauung unter dem materiellenGewichte des Wissens erdrückt. Diese intellectuelle Anschau-ung (das Werk dichterischer Spontaneität) hat vielmehrselbst an Umfang und an Erhabenheit des Gegenstandeszugenommen, seitdem die Blicke tiefer in den Bau der Ge-birge (der geschichteten Grabstätte untergegangener Organi-sationen), in die geographische Verbreitung der Thiere undPflanzen, in die Verwandtschaft der Menschenstämme ein-gedrungen sind. So haben zuerst, durch Anregung derEinbildungskraft, mächtig auf die Belebung des Natur-gefühls, den Contact mit der Natur und den davon unzer-trennlichen Trieb zu fernen Reisen gewirkt: in Frankreich JeanJacques Rousseau, Buffon, Bern ardin de St. Pierreund, um hier ausnahmsweise einen noch lebenden Schrift-steller zu nennen, mein vieljähriger Freund August von Cha-teaubriand; in den britischen Inseln der geistreiche Play-fair; in Deutschland Cook'S Begleiter auf seiner zweitenWeltumseglung, der beredte und dabei jeder Verallgemeinerungder Naturansicht glücklich zugewandte Georg Forst er.
Es muß diesen Blättern fremd bleiben, zu untersuchen,
?l. v. Humboldt, Kosmos. Il, 5