Druckschrift 
2 (1847)
Entstehung
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was jeden dieser Schriftsteller charakteristrt, was in ihrenüberall verbreiteten Werken den Schilderungen der Land-schaft Reiz und Anmuth verleiht, was die Eindrücke stört,die sie hervorrufen wollten; aber einem Reisenden, welchersein Wissen hauptsächlich der unmittelbaren Anschauung derWelt verdankt, wird es erlaubt sein hier einige zerstreuteBetrachtungen über einen jüngeren und im ganzen wenigbearbeiteten Theil der Litteratur einzuschalten. Busfon,großartig und ernst, Planetenbau, Organisation, Licht undmagnetische Kraft gleichzeitig umfassend, in physikalischenUntersuchungen weit gründlicher als es seine Zeitgenossenwähnten, ist, wenn er von den Sitten der Thiere zu derBeschreibung des Landschaftlichen übergeht, in kunstreichemPeriodenbau, mehr rhetorisch pomphaft als individualisirendwahr, mehr zur Empfänglichkeit des Erhabenen stimmendals das Gemüth durch anschauliche Schilderung des wirk-lichen Naturlebcnö, gleichsam durch Anklang der Gegenwart,ergreisend. Man fühlt, selbst in den mit Recht bewundertenVersuchen dieser Art, daß er Mittel-Europa nie verließ,daß ihm die eigene Ansicht der Tropenwelt fehlt, die er zubeschreiben glaubt. Was wir aber besonders in den Werkendieses großen Schriftstellers vermissen, ist die harmonischeVerknüpfung der Darstellung der Natur mit dem Ausdruckder angeregten Empfindung; es fehlt fast alles, was dergeheimnißvollen Analogie zwischen den Gemüthsbewegungenund den Erscheinungen der Sinnenwclt entquillt.

Größere Tiefe der Gefühle und ein frischerer Lebens-gcist athmen in Jean Jacques Rousseau, in Bernardinde St. Pierre und in Chateaubriand. Wenn ich hierder hinreißenden Beredsamkeit des ersten, der malerischen