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wiedergicbt, waS die Trombe ihnen brausend entzogen."'"Die Schriftgelchrten, sagt der Dichter (und er sagt cS fastauch zum Spott der jetzigen Zeit), die Schriftgelehrtenmögen versuchen „der Welt verborgene Wunderdinge zu er-klären, da, vom Geist allein und von der Wissenschaftgeleitet, sie so gvrn für falsch ausgeben, was man aus demMunde des Schiffers hört, dem einziger Leiter die Erfah-rung ist."
DaS naturbeschreibcnde Talent des begeisterten Dich-ters weilt aber nicht bloß bei den einzelnen Erscheinungen,es glänzt auch da, wo es große Massen auf einmal um-faßt. Der dritte Gesang schildert mit wenigen Zügen dieGestaltung von Europa"' vom kältesten Norden an bis„zum Lusitanenreiche und zu der Meerenge, wo Herculessein letztes Werk gethan". Ueberall wird auf die Sittenund den Culturzustand der Völker angespielt, welche denvielgeglicdcrten Welttheil bewohnen. Von den Preußen,Moöcoviten und den Stämmen, »guo c> lillono kri o lavs«,eilt er zn den herrlichen Auen von Hellas, »guo oroastvsos po!tv8 olc>guento8, o c>8 ju!i!c»8 cke alta plumlama«.Im zehnten Gesänge erweitert sich der Blick. Tethhs führtden Gama auf einen hohen Berg, um ihm die Geheimnissedes Weltbaueö smaolüua üc> munclo) und der Planeten Lauf(nach Ptolemäischen Ansichten) zu enthüllen.^ Es ist einTraumgesicht im Styl des Dante; und da die Erde dasCentrum des Bewegten bildet, so wird zuletzt bei Beschrei-bung des Erdglobus die ganze Kenntniß der damals er-forschten Länder und ihrer Erzeugnisse dargelegt."'' Es gilthier nicht mehr Europa allein zu schildern, wie früher imdritten Gesänge, alle Erdtheile werden durchmustert; selbst