Druckschrift 
2 (1847)
Entstehung
Seite
56
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sachheil deS Ausdrucks beschrieb, die nur diejenigen ganzzu schätzen vermögen, welche mit der alten Kraft der Sprachejener Zeit vertraut sind.

Die physiognomische Gestaltung der Pflanzen, daö un-durchdringliche Dickicht der Wälder,in denen man kaumunterscheiden kann, welche Blüthen und Blätter jedemStamme zugehören", die wilde Ueppigkeit deö krautbedecktenBodens der feuchten Ufer, die rosenfarbigen Flamingos,welche fischend schon am frühen Morgen die Mündung derFlüsse beleben, beschäftigen den alten Seemann, alö er längsden Küsten von Euba, zwischen den kleinen lucahischcnInseln und den, auch von mir besuchten Jardinilloshinfuhr. Jedes neu entdeckte Land scheint ihm noch schönerals das früher beschriebene; er beklagt, nicht Worte zufinden, um die süßen Eindrücke wiederzugeben, die er em-pfangen. Mit der Kräuterkunde völlig unbekannt, wenngleich durch Einfluß arabischer und jüdischer Aerzte sich da-mals schon einige oberflächliche Kenntniß der Gewächse inSpanien verbreitet hatte, treibt das einfache Naturgefühlden Entdecker an, alleö fremdartige einzeln aufzufassen. Erunterscheidet in Euba schon sieben oder acht verschiedenePalmenarten, die schöner und höher als die Dattelpalmesind jvai iochiclos üo palmas suporiuros a las nuoslras o»su llolloxa x altura), er meldet seinem geistreichen FreundeAnghiera, daß er in derselben Ebene Tannen und Palmenzusammengruppirt, palmeta und pineta wundervoll gemengtgesehen; er betrachtet die Vegetation mit solchem Scharfblick,daß er zuerst bemerkt, gebe im Cibao auf den BergenPinien, deren Früchte nicht Tannenzapfen sind, sondernBeeren wie die Oliven des ^xaralo üo Kovilla, Columbus