Druckschrift 
2 (1847)
Entstehung
Seite
55
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und Oraheiti. Wenn damals die Kunde weit entlegenerLänder die Jugend aus der spanischen Halbinsel, aus Flan-dern, Mailand und Süddeutschland unter die siegreichenFahnen des großen Kaisers auf den Nucken der Andesketteoder in die heißen Fluren von Uraba und Coro lockte, sogewann unter dem milden Einflüsse späterer Gesittung, beigleichmäßigerer Eröffnung aller Theile des Erdraums, jenesunruhige Sehnen nach der Ferne andere Motive und eineandere Richtung. Leidenschaftliche Liebe zum Naturstudium,welche hauptsächlich vom Norden ausging, entflammte dieGcmüther. Jntellectuelle Größe der Ansichten wurde dermateriellen Erweiterung des Wissens beigesellt, und die dich-terisch sentimentale Stimmung des Zeitalters individualisirtcsich, seit dem Ende des verflossenen Jahrhunderts, in littc-rarische'n Werken, deren Formen der Vorzeit unbekannt waren.

Werfen wir noch einmal den Blick zurück in die Zeit dergroßen Entdeckungen, welche jene moderne Stimmung vorberei-teten, so müssen wir vor allem der Naturschilderungen gedenken,die wir von Kolumbus selbst besitzen. Erst seit kurzemkennen wir sein eigenes Schiffsjournal, seine Briefe an denSchatzmeister Sanchez, an die Amme des Infanten DonJuan, Frau Juana de la Torre, und an die Königinn Jsa-bella. Ich habe schon an einem anderen Orte, in den kri-tischen Untersuchungen über die Geschichte derGeographie des löten und löten Jahrhunderts^',zu zeigen gesucht, mit welchem tiefen Naturgefühle der großeEntdecker begabt war, wie er das Erdenleben und denneuen Himmel, die sich seinem Blicke offenbarten svigguNU ovo gl nuuvo uivlo i inuncko guu sgst.il UN tun-uus ustalig uu ouuulto), mit einer Schönheit und Ein-