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des Styls konnte nicht ersetzen, weis an einfachem Natur-gefühl und idcalisirender Begeisterung abging. Als Er-zeugniß dieser unfruchtbaren Zeit, in der daS poetische Ele-ment nur wie ein zufälliger äußerer Schmuck des Gedan-kens erscheint, nennen wir das Moselgcdicht des AusoniuS.Im aquitanischen Gallien geboren, hatte der Dichter demFeldzuge Valentinians gegen die Alemannen beigewohnt.Die NoseNa, in dem alten Trier gedichtet, besingtin einzelnen Stellen^ nicht ohne Anmuth die schon damalsrebenbepflanzten Hügel eines der schönsten Ströme unsresvaterländischen Bodens) aber die nüchterne Topographiedes Landes, die Aufzählung der der Mosel zuströmendenBäche, die Charakteristik der Fischgattungen in Gestalt,Farbe und Sitten sind Hauptgegenstände dieser ganz didac-tischen Composition.
In den römischen Prosaikern, unter denen wir schonoben einige denkwürdige Stellen des Cicero angeführt, sindNaturbeschreibungen eben so selten als in den griechischen.Nur die großen Historiker Julius Cäsar, Livius und Ta-cituö bieten einzelne Beispiele dar, wo sie veranlaßt sindSchlachtfelder, Nebergänge von Flüssen oder unwegsameBergpässe zu beschreiben, da, wo sie das Bedürfniß füh-len den Kampf der Menschen mit Nalurhindernissen zuschildern. In den Annalen des Tacitus entzücken mich dieBeschreibung der unglücklichen Schiffahrt des Germanicusauf der Ems s^.misik>) und die großartige geographischeSchilderung der Bergketten von Syrien und Palästina.^Curtiuö^ hat uns ein schönes Naturbild von einer waldi-gen Wildniß hinterlassen, die das macedonische Heer west-lich von Hekatompylos in dem feuchten Mazenderan durch-