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Die Wahrscheinlichkeitsrechnung und ihre Anwendung auf das wissenschaftliche und praktische Leben
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hauptsächlich deshalb berechnet, weil offenbar nur sehr wenigeBesitzer von Sparkassenbüchern im Stande sein werden, diese An-gaben selbst zu berechnen, weil diese Berechnungen in die zusam-mengesetzte Zinsrechnung, also in das Gebiet der hoher» Mathe-matik gehören. Doch sieht man bei einem einzigen Blicke auf beideTabellen, daß sie nicht sehr scharf berechnet und nicht ausführlichgenug entworfen sind. Genauer und scharfer sowohl, als auch un-eingeschränkter kann man für jeden Zeitraum von vollen Jahrenund für jedes beliebige Kapital das angewachsene Kapital mit-telst folgender kleinen Tafel bestimmen. Man braucht nämlichdas gegebene Kapital nur mit dem Multiplicator zu multiplici-rcn, welcher in der Tasel neben der gegebenen Anzahl Jahresteht.

Anzahl Jahre. Multiplicator.

1

1.027778

2

1.056327

3

1.085644

4

1 115827

5

1.146822

6

1.178678

7

1211419

8

1.245070

9

1279655

10

1.315201

11

1.351734

12

1.389282

13

1427873

14

1.467536

15

1.508301

16

1.550198

17

1.593260

18

1.637516

19

1.683003

20

1.729752

21

1.777801

22

1827185

23

1.877939

24

1.930104

25

1.983718

26

2.038821

27

2.095455

28

2.153662

29

2.213486

30

2.274972

Beispiel I). Ein Kapitalvon Ii) Thalern giebt nach 3,12 und 28 Jahren rcspcct. einangewachsenes Kapital von

10.83644 Thlr.

---10Thlr.20Gr. 6.7 Pf.13.89282 -

-^13 - 21 - 5 .1 -21.53662 -

— 21 - 12 - 10.5 -;

also sind in der Tabelle I. rcsp.

— Thlr. — Gr. 6.7 Pf.

— - 3 - 5.1 -

— - 12 - 2.5 -

zu wenig angesetzt.

Beispiel 2). Ein Kapitalvon 5 Thlr. 18 Gr. giebt nach25 Jahren

5Z X 1.983718 Thlr.

-^ 1.983718 X5.75 -^ 11.406379 Thlr.11 Thlr. 9 Gr. 9 Pf.