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Die Wahrscheinlichkeitsrechnung und ihre Anwendung auf das wissenschaftliche und praktische Leben
Entstehung
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83
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Gerichtsurchcilc. 83

eines unrichtigen Urtheils, und mithin auch die Unsicherheit desAngeklagten desto größer werden muß, je größer die Anzahl derNichter ist. Somit ist auch die Richtigkeit obiger ersten Behaup-tung:Soll eine Differenz als zur Entscheidungnoch geltend angesehen werden, so ist die Differenzbei einer größern Anzahl von Richtern auch ver-hältnißmäßig zu vergrößern" hinlänglich bestätigt.Das folgende Beispiel, wenn man in ihm die gedachte Diffe-renz beiderlei Stimmen mit der Zunahme sämmtlicher Nichterebenfalls zunehmen läßt, wird dieß durch die Zahlen in der letz-ten Columne rv, so wie auch schon durch die vorletzte Columne,sehr deutlich zeigen.

1

-l

vv

3

2

1

I.v

0.3k 3

6

4

2

2,6

10

7

3

2.3

0.113

18

14

4

3.5

0.609.

Hingegen wird man aus der, als ein Beispiel für den Fallder Unanimitat der Richter entworfenen, gegebenen Kabelle

x 4- >v

3

- 0.0625

6

^ 0.0078

10

0.0005

18

- o.moo

alsbald ersehen, daß obige zweite Behauptung:eine durchdie Totalität aller Stimmen ausgesprochenes Ur-theil gebe eine desto größere Wahrscheinlichkeit fürdie Gerechtigkeit einer Sentenz, je größer p-s-y,d. h. je zahlreicher ein Tribunal ist" sich gleichfalls be-stätigt.

Z. 58. Ist die Majorität nur um eine Stimme größerals die Minorität, so zeigt die nach 34) Z. 56. entworfeneKabelle

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