38 Zweiter Theil. Erster Abschnitt. Erstes Capitek.
13 3 werfen, unter jenen vier möglichen Fällen gleich daserste Mal eintreten werde, 13 aber, es werde dieß nicht geschehen;so hat man, wenn 13 mit 5 Thalern diele Wette eingehet, um zuerfahren, wie viel ^ sicher einstellen kann, nach 4V) S. 3V.
also
m Thlr- -S THlr.— ^
XZ) - w Thlr.,
d. h. ^ kann bei dieser Wette eine doppelt so große Mise alsk wagen, weil die Wahrscheinlichkeit für ^4, es werde dieserFall eintreten, doppelt so groß ist als die Wahrscheinlichkeit für33, es werde dieser Fall nicht eintreten.
Beispiel 3. und 13 spielen mit 4 Würfeln, und ^macht den Spielhalter oder sogenannten Banquier, 13 den ei-gentlichen Spieler; wie muß das Würfelspiel eingerichtet werden,wenn es für ^ und wenn es für 13 vorteilhaft sein soll.
Soll das Spiel für vortheilhaft sein, so müssen die höch-sten Gewinne auf die am wenigsten, die kleinsten auf die amhäusigsten vorkommenden Würfe, immer aber so gesetzt werden,daß die Gewinne im umgekehrten Verhältnisse (oder doch wenig-stens möglich nahe) zu denjenigen Zahlen stehen, welche angeben,wie oft sich die respectiven Würfe ereignen können. Die folgendeTabelle nun giebt demnach das für vortheilhaftc Spiel, wobeidie Zahlen der zweiten Eolumne aus voriger Tafel entlehnt sind.
Summe derAuqcn,
Beispiel vonGewinnen.