8 Erster Zheil. Erstes Capitel.
und die relative Probabilität für das Eintreten eines von denu" Fallen
xv" — -77^1—, S);n -r-» "
die absoluten Wahrscheinlichkeiten in Beziehung auf diese beidenArten sind:
und
xv —11).
Dividirt man jetzt in den Ausdrücken 8) und 9) die Zahlerund Nenner Glied für Glied durch A, wodurch bekanntlich dieWcrthe von ^ und xv" ungeändert bleiben; so erhalt man:
n IX
XV ^ -7 i7 und XV ^
NN » , n
und werden hier für und ihre Werthe aus 19) und II)substituirt, dann:
XV . „ XV
und XV ^ — 12).
xx xv. xv. -1- xv..
Diese sehr wichtigen Formeln geben, in Worten ausgedrückt, fol-genden Lehrsatz für die Bestimmung der relativen Wahrscheinlich-keiten: die relative Wahrscheinlichkeit für das Ein-treffen eines (oder des andern) Falles ist gleich derabsoluten Probabilität dieses (oder des andern) Fal-les, dividirt durch die Summe der absoluten Proba-bilitäten beider Falle.
U-brigens folgt aus der Addition beider Gleichungen 8)und 9)
, IX ix" Ii' - I- Ii"
XV XV ^7 —7 77 »p M
ix' Ii" n' 4- IX' Ii' ix"
oder
xv' xv" ^ 1 13),
d. h. die Summe der relativen Wahrscheinlichkeitenbeider Arten von Fallen ist gleich der Einheit, einder Gl. 5) analoger Satz.
Beispiel I. Zwei Personen spielen mit 2 Würfeln unterder Bedingung, daß unter Nichtbeachtung aller übrigen Fälledie erste Person gewinnen soll, sobald sie mit einem Wurfe 7,