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Die Wahrscheinlichkeitsrechnung und ihre Anwendung auf das wissenschaftliche und praktische Leben
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Vorrede.

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aus dieser unstreitig zahlreichsten Klasse von Lesern wirdwohl die Werke eines Jakob, Johann und Nikolas Bernoulli,Moivre, Condorcet, Prevost, Laplace, Biguillcy, Lacroix'Eulcr, Lagrange, Gauß, in theoretischer, und die Werkeeines Tetens, Meyer, Pauckcr, Baily (deutsch von Schnuse),Littrow, u. s. w. in praktischer Hinsicht vollkommen ver-stehen und benutzen können? bedarf er nicht eines Aufwandesvon Zeit und eines tüchtigen Vorrathes von elementarenund höhern Kenntnissen, die man nur von eigentlichen Ma-thematikern erwarten darf und kann? und soll denn nurfür diese allein die Wissenschaft vorhanden sein, vielen andernaber, denen es um eine angenehme und nützliche Unterhaltungmit derselben zu thun ist, kein Zutritt zu ihr eröffnet underleichtert werden?

Diese zweite, etwas umständlich angeführte, Ursache,warum das, was im Eingange erwähnt worden, nicht indem gewünschten Maaße stattfindet, als es jetzt eigentlich derFall sein sollte, hat mich nun, in Erwägung, daß es fürden mehr gedachten Kreis von Lesern noch kein, zwischenjenen beiden Arten von Werken die Mitte haltendes, leichtverständliches Buch giebt, das die ersten Lehren der Wahr-scheinlichkeitsrechnung (meistens ohne Beweise) nebst zahl-reichen und interessanten Anwendungen derselben enthält,>schon seit längerer Zeit bewogen, Materialien zu einemkleinen Handbuche zu sammeln und zu ordnen, welchesden oben erwähnten Bedingungen sowohl als den Aufforde-rungen möglichst entspricht, welche Freunde der Mathematik,nicht aber Mathematiker, an ein Werk der Art mit Rechtzu machen pflegen. Um diesen Zweck erreichen zu können,habe ich auch bei diesem vorliegenden Buche denselben Gangder Darstellung zu befolgen geglaubt, der in meinerprakti-schen Astronomie" stets wahrzunehmen ist, ich meine eine be-quem übersichtliche Aufstellung der Auflösungen, Resultate,u. s. w., ohne Hinzufügung von streng analytischen Bcwci-