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1 (1910) Die Immatrikulationen von 1544 - 1656
Entstehung
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CXXIV
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CXXIV

Einleitung.

die Zahl und den Beruf der Immatrikulierten, in der vierten Spaltedie Gesamtzahl der Inskribierten, in der fünften die Zahl der Xon-iurati, in der sechsten die der Iurati und in der siebenten die Zahlderer, die das akademische Bürgerrecht von neuem erwarben, an-gegeben.

Danach stellen sich die Zahlen der sämtlichen Inskribierten fürdie Zeit von 15451656 mit Übergehung des ersten Jahres, womit einem Male alle Schüler des Pädagogiums zur Einschreibunggelangten, für die Perioden von je fünf Jahren folgendermassen:

Gesamtzahl.

Semester-

durchschnitt.

s.

1545 S.

1549

350

39

w.

1549 S.

1554

225

22

w.

1554 S.

1559

172

17

w.

1559 S.

1564

321

32

w.

1564 S.

1569

348

35

w.

1569 S.

1574

389

39

w.

1574 S.

1579

370

37

w.

1579 S.

1584

428

43

w.

1584 S.

1589

470

47

w.

1589 S.

1594

614

61

w.

1594 S.

1599

671

67

w.

1599 S.

1604

570

57

w.

1604 S.

1609

681

68

w.

1609 S.

1614

840

84

w.

1614 S.

1619

955

95

w.

1619 S.

1624

1175

117

w.

1624 S.

1629

844

84

w.

1629 S.

1634

1109

110

w.

1634 S.

1639

1538

154

w.

1639 S.

1644

1857

186

w.

1644 S.

1649

1526

153

w.

1649 S.

1654

[1174] 1 )

[117]

w.

1654 W.

1656

307

62.

Wir sehen aus dieser Zusammenstellung, dass die Eintragungenmit einem Semesterdurchschnitt von 39 beginnen, der in den nächstenJahrfünften von W. 1549 bis S. 1559 sinkt, dann aber, mit geringenSchwankungen, dauernd im Steigen begriffen ist und seinen Höhe-punkt im Dreissigjährigen Kriege erreicht, in dem Jahrfünft vomW. 1639 bis S. 1644. Damals flüchteten viele Studierende aus demvom Kriege heimgesuchten Deutschland nach Königsberg, das sich

1) In diesem Jahrfünft fehlen die Eintragungen eines Semesters. Siesind nach dem Durchschnitt berechnet worden.