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1 (1910) Die Immatrikulationen von 1544 - 1656
Entstehung
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CXXV
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Einleitung. CXXY

des Friedens erfreute. Sobald der Krieg beendet war, ging die In-skriptionsziffer erheblich zurück.

Scheiden wir die Zahlen der Iurati und der Ius scholasticumrepetentes von den der Kon-iurati, so erhalten wir für die Zeit vonW. 1584 an, von wo an die Iuriervermerke zuverlässiger werden, 1 )folgende Ziffern:

Non-iurati

Iurati u. Rep.

w.

1584

S.

1589

120

(25,5%)

350

(14,5%)

w.

1589

S.

1594

149

(24,3%)

465

(15,1%)

w.

1594

S.

1599

246

(36,7%)

425

(63,3%)

w.

1599

S.

1604

359

(63,0%)

211

(31,0%)

w.

1604

S.

1609

356

(52,3%)

325

(41,0%)

w.

1609

S.

1614

383

(45,6%)

457

(54,4%)

w.

1614

S.

1619

368

(38,5%)

587

(61,5%)

w.

1619

S.

1624

528

(45,0%)

647

(55,0%)

w.

1624

S.

1629

349

(41,4%)

495

(58,6%)

w.

1630

s.

1634

371

(33,4%)

738

o

o

cd'

w.

1634

s.

1639

485

(38,0%)

1053

(62,0%)

w.

1639

s.

1644

431

(23,3%)

1426

(16,1%)

w.

1644

s.

1649

368

(24,3%)

1158

(15,1%)

w.

1649

s.

1654

[162] 2 )

[14,0%]

[1012]

[86,0%]

w.

1654

w.

1656

23

(1,2%)

285

(92,8%)

Es sind dabei alle, bei denen überhaupt kein Iuriervermerk an-gegeben ist, als Iurati angenommen worden. Ob freilich die Rek-toren dabei immer genau waren, bleibt dahingestellt.

Die Zahl aller von 1544 bis AV. 1656 in die Matrikel Einge-schriebenen beträgt 17 248. Hiervon sind bis AAh 1584 inskribiertworden 2917. Wie viele von diesen Non-iurati waren, lässt sich nichtfeststellen. Genauere Angaben besitzen wir erst von W. 1584 an.Seitdem wurde das akademische Bürgerrecht 14 331 Personen über-tragen. Von ihnen blieben 4697, d. h. 32,8 %, also etwa ein Drittel,unvereidigt, während 9634 den Eid ablegten. Der Prozentsatz derKon-iurati hat sich in den einzelnen Jahrfünften sehr verschiedengestellt. ' Sie bilden im Jahrfünft W. 1584 bis S. 1589 nur 25,5, imfolgenden, W. 1589 bis S. 1594, sogar nur 24,3 %. Dann steigt ihreZahl bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts bis zu 63 %, um dann,wenn auch mit Schwankungen, zu fallen. Unmittelbar nach dem

1) Ausnahmen bilden W. 1601 und W. 1603, wo die Non-iurati alssolche nicht bezeichnet worden sind.

2) In diesem Jahrfünft fehlen die Eintragungen eines Semesters. Siesind nach dem Durchschnitt berechnet worden.