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1 (1910) Die Immatrikulationen von 1544 - 1656
Entstehung
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Einleitung.

1. Die Handschriften und ihre Ausstattung. Die Namen derMänner und Jünglinge, die das Bürgerrecht der Königsberger Univer-sität in den Jahren von 15441829 erwarben, finden sich aufgezeich-net in den beiden ältesten Matrikelhänden, die im Rektorzimmer derUniversität aufbewahrt werden.

1. Der erste Band der Matrikel, umfassend dieZeit von der Gründung der Hochschule bis zum Wintersemester1675 einschliesslich, ist uns nicht in der ursprünglichen Formerhalten. Er ist im Jahre 1620 neu eingebunden worden undhat dabei, wenn nicht auch schon früher, mehrfache Veränderungenerfahren. Der neue Einhand besteht aus starken Holzdeckeln, die mitweissem, reich gepresstem Schweinsleder überzogen sind. Drei ver-goldete Renaissanceleisten von verschiedenem Muster umgehen aufder Aussenseite des Vorderdeckels das vergoldete Mittelstück. Überdiesem liest man in vergoldeter Antiqua Kapitale:Matricula Aca-demiae Regiomontanae, darunter ,,MDCXX. Zwei Messingscliliess-bänder verdecken zum Teil die Aufschrift. Die Schliessen, airs Holz,sind mit braunem Leder überzogen und mit Messing beschlagen. Siezeigen, wie auch die Bänder, die Figur eines alttestamentliclienPriesters. Auf der Aussenseite des Hinterdeckels findet sich eben-falls ein von drei Renaissanceleisten umgebenes Mittelstück, letzteresohne Inschrift. Die Höhe der Deckel beträgt 33,05, die Breite 21,die Dicke des Bandes 10 cm. Die Blätter sind 32 cm hoch und20,2 cm breit.

Die beiden grauen Blätter, mit denen die Rückseite des Vorder-deckels und die Vorderseite des Hinterdeckels beklebt ist, wie auchdie grauen Vorsatzblätter am Ende und am Schlüsse der Handschrift,stammen offenbar erst aus dem 19. Jahrhundert und sind vermutlichbei einer Wiederherstellung des locker gewordenen Einbandes hinzu-