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1 (1910) Die Immatrikulationen von 1544 - 1656
Entstehung
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XIV
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Einleitung.

S. 7 dasIuranientum Subinspectoris, während auf S. 8 nur dasWort .,Iur steht, dem aber keine Eidesformel folgt. Die beidennächsten Pergamentblätter mit den Seitenzahlen 912 sind unbe-schrieben geblieben, ebenso die folgenden Papierblätter bis S. 50.Das folgende Papierblatt mit der Seitenzahl 51 gibt das Universitäts-wappen, das Brustbild des Herzogs Albrecht von Preussen, auf rotem,durch dunkles Rankenwerk abgetöntem Hintergrund, und umrahmtvon einem grünen Kranze von Wein- und Lorbeerblättern. DerHerzog trägt einen stählernen, reich gravierten und vergoldetenPla.ttenpanzer. Der linke Arm ist auf die Seite gestützt, während derrechte das auf die rechte Schulter aufgelegte Schwert hält. An dierechte Hand ist ein weisser Schild gelehnt, der den schwarzen preussi-schen Adler mit Krone um den Hals und den roten brandenburgischen.Adler zeigt. Albrecht ist als älterer Mann mit grauem Haupthaarund grauem Schnurr- imd Yollbart dargestellt. Das Gesicht erscheintfast völlig dem Beschauer zugekehrt, nur ein wenig nach rechts ge-wandt. Unter dem Bilde in gelbumrahmter Kartusche auf blauemGrund in goldner Antiqua die Verse:

Qui regit in Domino praestantes Marte Borussos,Gymnasio Princeps haec dedit arma suo,

Nempe duas aquilas invictum Heroaque, cuiusAeonidas forti protegit ense manus.

Auf S. 52 liest man in goldner Antiqua auf blauem Grunde ineiner von gelbem Rande umrahmten Kartusche:Haec insignia sunttrium virorum, / Quos princeps ephoros renuntiavit, / Cum ductisHeliconis huc alumnis / Rector gymnasii fuit Sabinus. Danach fol-gen auf S. 53 zwei Wappen auf blauem Grunde in grüner Kranz-umrahmung. Das erste zeigt in ausgeschnittener, rot und weiss ge-teilter Tartsehe einen nach rechts aufsteigenden schwarzen Stein-bock, einen Turnierhelm mit rot und weissem Wulst, auf dem Helmden Kopf eines schwarzen Steinbocks. Die Wappendecken rot-weiss. In einer an dem Kranze unten hängenden, gelb umrahmtenKartusche findet sich der Name des Inhabers des Wappens:Mar-tinus a Cannach Burggravius.

Das zweite Wappen zeigt einen silbernen Schild, ebenfalls aus-geschnittene Tartsehe, mit schwarzem Pfahl. Die Helmdeckenschwarz-silber. Auf dem Turnierhelm schwarz und weisser Eeder-wulst, darin stehend roter dreigeteilter Spickei, jedes Ende mit dreischwarzen Hahnenfedern besteckt. Unter dem Wappen in gelbum-rahmter Kartusche:Joann. a Creuz I. Y. Doctor, Cancellarius. Auf