Einleitung.
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der nächsten Seite das dritte Wappen. Gerollter Renaissanceschi] d,durch goldnen Balken geteilt, oben weiss, unten rot, darin je eineRose mit verwechselten Farben. Unterm Wappen in gelbumrahmterKartusche: „Joannes Brismannus, Theologiae doctor“.
Danach folgt ein leeres Pergamentblatt mit den Seitenzahlen55 und 5(1 und ein anderes Pergamentblatt, auf dessen erster Seite(57) sich das Brustbild des Johannes Truchsess von Wetzhausen inÖlfarbe befindet. Es stellt einen jüngeren Mann dar mit dichtem,blondem Haupthaar, blondem Schnurr- und Kinnbart, gesunder röt-licher Gesichtsfarbe. Er trägt ein schwarzes Gewand, darüber einenpelzverbrämten schwarzen Mantel und einen weissen Spitzenkragen.Das Bildnis hebt sich wirkungsvoll von dem blauen Grunde ab undist von einem reichverzierten Rahmen umgeben, an dem sich linkseine Frauengestalt mit Buch, als „Pietas“ bezeichnet, rechts eineandere weibliche Gestalt mit Wage und Schwert, „Justitia“ ge-nannt, anlehnt. Unter dem Bildnis, in einem mit geflügelten Ge-stalten verzierten Rahmen, auf violettem Grunde das Wappen desTruchsess. Goldner Schild mit zwei zweireihigen, rot und silbergeschachten Balken. Auf dem Turnierhelm goldne Büffelhörnermit derselben Balkenteilung, dazwischen rote, goldgekrönte, weib-liche Puppe mit langem, blondem Haupthaar. Wappendecken rot-gold. Unter dem AVappen, in eine Kartusche eingeschrieben, dieAVorte:
„Da, Pater omnipotens, vt fiam sapiens, bonus atque beatus.
Quae nisi tu dederis, munera nemo dabit.
Joannes Truchses de AVetzhausen.
mp.“
Das AA 7 ort omnipotens ist, um den schlecht geratenen A r ers zuverbessern, mit schwarzer Tinte später ausgestrichen worden. Unterdem Kamen ist nachträglich bemerkt worden: „Anno 1635 die 31. Oc-tobris placide in Christo obdormivit magnus Academiae nostrae pa-tronus, magnus promotor Anno aetatis suae sexagesimo quarto.“
Die Seite 58 ist leer geblieben, ebenso die nicht numeriertenSeiten 59 und 60 und die folgenden 22, die Seitennummern 67—110tragenden Papierblätter.
Auf S. 111 des folgenden Papierblatts das Bild des ersten Rek-tors Georg Sabinus auf rotem, damasciertem Grunde in einemRenaissanceportal. An den Pilastern die beiden noch im Gebrauchebefindlichen Universitätsszepter. Darunter blauer, ausgeschweifter Re-naissanceschild mit silbernem, aus AVolken wachsendem, nach rechts