Zcichcdichte.
31.
Unsere Marine.
Nautisches Gedicht.
Wir träumten Vvn einer Flotte jüngst,lind segelten schon vergnüglichHinaus aufs balkenlvse Meer,
Der Wind war ganz vorzüglich.
Wir hatten unfern Fregatten schonDie stolzesten Namen gegeben;
Peutz hieß die eine, die andre hießHvffmann von Fallersleben.
Da schwamm der Kutter Frciligrath,
Darauf als Puppe die BüsteDes Mohrenkönigs, die wie ein Mond(Versteht sich, ein schwarzer!) grüßte.
Da kamen geschwommen ein Gustav Schwab,Ein Pfizer, eine Kalle, ein Mayer;
Auf jedem stand ein SchwabengcsichtMit einer hölzernen Leier.
Da schwamm die Birch-Pfeiffer, eine Brigg,Sie trug am Fockmast das WappenDer deutschen AdmiralitätAuf schwarz-rot-goldnem Lappen.
Wir kletterten keck an Bugspriet nud Raanlind trugen uns wie Matrosen,
Die Jacke kurz, der Hut bcteert,lind Ivette Schifferhosen.
Gar mancher, der früher nur Thee genoßAls wohlerzogener Ehmann,
Der soff jetzt Rum und kaute Tabak,Und fluchte wie ein Seemann.
Seekrank ist mancher geworden sogar,Und auf dem Fallersleben,
Dem alten Brandcr, hat mancher sichGemütlich übergeben.
Wir träumten so schön, wir hatten fastSchon eine Seeschlacht gewonnen —
Doch als die Morgensonne kam,
Ist Traum und Flotte zerronnen.