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schließen in den Handelsspcichcrn der Spediteurs den bestenGehalt ihrer Heilkraft verloren*).
Ganz natürlich vermehrten sich unter diesen Umstandenauch die Apotheken, als die Kunst-Küchen, wo solch aus-landisches Gut mundrccht gemacht ward, von Jahr zuJahr.
Da nun diese Vermehrung zur ferneren Ausbildungdes Apothekerwesens nicht wenig beitragen mußte, sowollen wir den für diesen Artikel noch übrigen Raum dazubenutzen, wenigstens im Bezug auf Deutschland, dessenhierher gehörige Verhaltnisse für den größten Tbeil unsrerLeser das meiste Interesse haben müssen, namentlich einigenähere historische Angaben über die allmählige Verbreitungder Apotheken in den bedeutenderen Städten zu liefern,woran sich dann noch einige Bemerkungen über das neuer-lich so viel besprochene Selbst-Dispensircn der homöopathi-schen Aerzte als zweckmäßiger Schluß des Ganzen werdenanknüpfen lassen.
Im Ganzen genommen finden sich wirklich privile-girte Apotheken erst seit Anfang des fünfzehnten Jahr-hunderts in Deutschland; denn vor dieser Zeit wurden dieüblichen Heilmittel, Salben, Decocte, Pulver u. dergl. ent-weder noch von den Acrzten selbst bereitet, welche die Vor-räthe dazu durch gewöhnliche Kaufleute bezogen, oder manerhielt dieselben bei herumreisenden Arzneikrämern, die dannhäusig wieder bei Barbierern und ähnlichen Leuten kleineEommissions-Lager davon errichteten.
Eben deshalb darf man annehmen, daß die im Jahre 1409
*) Vergl. hierzu Fischer'» Geschichte deS deutschen Handels,Bd. III. Hannover 1791. 8., S. 228-242.