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2 (1842) (1842)
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zwei bis drei Zoll Stärke versendet zu werden pflegt, undbei weitem geringhaltiger ist, als der reine Kautschuk.Letzterer dagegen kommt gewöhnlich in Flaschensocm in denHandel; denn in Amerika pflegt man den milchweißenSaft auf thönerne ungebrannte Formen zu streichen, ihnüber dem Feuer trocknen zu lassen, und auf diese Art oftmehr als fünfzig Lagen übereinander zu bringen, die vomFeuer-Rauche eine dunkle Farbe annehmen, und auf derOberfläche häufig besondere Signaturen erhalten. In Tafelnwird der reine Kautschuk seltener versendet. Nächst demvorerwähnten Gummi-Speck ist übrigens auch das soge-nannte Dapicho, welches aus den Wurzeln der abge-storbenen Gummi-Bäume gewonnen wird, eine geringhaltigeSorte, und am allerschlcchtesten ist der chinesische Kaut-schuk, welcher in rothen durchsichtigen Kugeln versendet zuwerden pflegt.

Das Kautschuk-Ocl, das auf dem Wege der trock-nen Destillation besonders aus ostindischem, von Java be-zogenem Kautschuk gewonnen wird, hat man seit einigerZeit in London mit gutem Erfolg zur Verfertigung wasser-dichter Schissstaue angewendet, indem man es zu diesemZweck mit neuseeländischem Flachs verspann*).

*) Vergl. hierzu: C. Lüdersdorfs: das Auflösen undWiederherstellen des Federharzes, genannt Gummi clasticum, zurDarstellung lust- und wasserdichter Gegenstände, Berlin 1832. 8.