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Zusammenhang eine feste Ansicht bilden zu können, undnamentlich, ohne auf den Gedanken an die Möglichkeiteines sichern Schutzes gegen die feuer-gefährlichenAusströmungen der Gewitter zu gerathen. Da kam endlichder berühmte amerikanische Staatsmann BenjaminFranklin, und stellte in seiner anschaulichen Maniernicht nur eine eigene Theorie vom Blitze auf, sondernlehrte auch die wohlthätigen Blitz-Ableiter errichten.
Schon vor Franklin hatten einige ausgezeichnete Phy-siker Versuche mit der elektrischen Kraft angestellt. Sowar z. V. Otto Guerike zu Magdeburg, der berühmteErfinder der Luftpumpe, der Erste, welcher die abstoßendeKraft der Electricitat, so wie das durch sie hervorgebrachteGeräusch und blendende Licht naher beobachtete; und einigeZeit nachher im Jahre 1728 stellten die beiden EngländerGrey und Wheeler eine Reihe von Experimenten an,wodurch sie erwiesen, daß die Electricitat von einem Körperauf den andern, selbst ohne unmittelbare Berührung, mit-getheilt, und so in eine große Entfernung fortgeleitet werdenkönne. Später machte Grey die Entdeckung, daß, wennman Eisenstäbe an Seiden- oder Haar-Fäden aufhänge,und eine erhitzte Röhre unter sie bringe, Funken hervorge-bracht, und in der Finsternis Lichtstrahlen an ihren äußerenEnden erblickt werden könnten. Diese Erfahrungen wurdennach einiger Zeit durch die von einigen französischen unddeutschen Gelehrten hierüber angestellten Versuche vollkom-men bestätigt; namentlich auch durch das, was der Leip-ziger Professor Joh. Heinrich Winkler um das Jahr1740 durch seine Experimente erreichte. Er vermochte näm-lich mit seinem Apparate große Massen des elektrischenFluidums zu sammeln, und mit den hierauf zur Entladung