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2 (1842) (1842)
Entstehung
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Jedes Gewitter erscheint zunächst als ein gewaltiger,in der Lust erfolgender Ausbruch von jenem geheimniß-vollen Grundstoff, welchen wir elektrische Materienennen, und welcher eine wunderbar ausdauernde Anziehungs-und Abstoßungskrast zwischen gewissen Körpern als wesent-liches Merkmal an sich trägt.

Diese elektrische Materie sucht beim Gewitter das inihrem eigenen Innern gestörte Gleichgewicht durch den frag-lichen Ausbruch aus eigener Kraft wieder herzustellen. Durchunzählige Versuche ist es festgestellt, daß die vorerwähnte,elektrische Materie sich überall findet, mit den Dunsilheilchenvon der Erde in die Höhe steigt, sich in die Wolken öftersanhäuft, mit Regen, Thau und Nebel wieder auf die Erdeherabfließt, nicht allein in wctter-schwangeren, sondern auchin gewöhnlichen Wolken sich aufhält, und eben so imWinter, wie im Sommer, bei heiterem, wie bei wolkigemHimmel, bei Schnee und Hagel, wie bei Regen, gegen-wärtig und wirksam ist. Uebrigens ist diese elektrische Ma-terie nicht nur außerordentlich flüchtig und flüssig, sondernauch viel feiner, als die Luft selbst, und vermag mit weitgrößerer Kraft, als diese, sich auszudehnen. Eben dahersucht sie auch, wie die Luft, ihr durch irgend Etwas ge-störtes Gleichgewicht stets sofort wieder herzustellen, unddringt in die kleinsten Zwischenräume der Körper ein. Inder Regel geschieht Letzteres zwar ohne Gewalt und Heftig-keit unter Vermittelung des Regens und Thaues, welcheauch der elektrischen Materie ihre natürliche Beschaffenheitzurückgeben: allein in dem Falle, wenn trockne Luft, alsein ursprünglich elektrischer Körper, den allmähligen Uebergangder in einer Wolke angehäuften Electricität zu Folge ihrerAbstoßungskrast verhindert und hieraus eine sehr starke